18.07.2010 Magdeburg-Barleben Wolfsburg Fallersleben

Morgens um 9.00 Uhr im Hotel gestartet . Quer durch Barleben in Richtung Mittellandkanal gestartet und dann zunächst einmal am Kanal gescheitert…Wo ein Weg sein sollte eine Baustelle. So versuchten wir unser Glück westwärts parallel zu Kanal,  2 km weiter ging es dann doch hoch auf den Radweg. Der “Radweg” war ein wenig  bescheiden, eher ein Wirtschaftsweg für die Leute die den Kanal kontrollieren  müssen.

An Vahldorf vorbei nach Haldersleben mitten durch die Stadt, am Bahnof war dann die Starße weg, ein Dank an das Konjunktur Paket der Kanzlerin. Irgendwie fanden wir dann auch den Kanal wieder und es ging weiter nach Westen.

In Bülstringen an der Liegestelle haben wir dann unsere Apfelpause abgehalten. Die Temperatur lag schon wieder bei > 25o, Sonne total. 

Nach einigen Minuten kletterten wir dann in’s Pino und düsten weiter den Kanal in Richtung Westen weiter. An Wieglitz, Calvörde nach Mannhausen, teilweise war kein Radweg vorhanden. Ausschilderung sowie so nicht, die Infrastruktur für Radler auch nicht (da hatten wir aber mit gerechnet…).

In Mannhausen sind wir dann im ABSOLUTEN nichts über eine super Komfortable Stahlbrücke geradelt, die nicht einmal eine Straßenanbindung hatte.

Hinter der Brücke dann dem Weg gefolgt und dann war er weg der Kanal.
Hier mussten wir dann das Pino abladen und über einen Deich tragen.

Nach viel geschimpfe der besten aller Ehefrauen weiter den Kanal lang bis zur “Alten Eisenbahnbrücke Klötze-Oebisfelde” die Dorfstraße nach Wassendorf.
Im nachhinein  wunderen wir uns, das wir noch leben, denn auf der Straße waren nur Idioten in den Autos unterwegs, echt lebensgefährlich für Radler.
Da wir noch keine Pause gemacht hatten, sind wir dann nach Oebisfelde um  endlich um 15.00 Uhr im “Das Edelgard’s” ein Kiosk an der Straße, etwas zu gegessen.

Da wir noch nach Fallersleben wollten, ging die Reise weiter, um 500m hinter Oebisfelde je zu enden, wieder war der Radweg (es ist der offizielle AllerElbeRadweg) weg, Sandhaufen quer rüber, Straßenbauarbeiten. Kein Schild, keine Umleitung, wie 3 Tage vorher in  Ganzlin.

An der Grenze zu Niedersachsen dann ein Schild mit dem Verlauf der alten Grenze Bundesrepublik – DDR kurz vor Grafhorst  (Wir haben somit das 4 Bundesland in diesem Urlaub erreicht).

Nach einer kurzen Tour durch den Wald landeten wir wieder am Kanal bei Vorsfelde. Damit waren wir praktisch schon in Wolfsburg. Schon mal da, dachten wir die Autostadt nehmen wir mal mit. Aber wie es so geht, es ist die Autostadt, nicht die Fahrradstadt. Der Pförtner holte uns am Eingang vom Rad (sehr höflich!!) und wir durften in Richtung Stadtbrücke schieben.
Trotzdem dachten wir uns: probieren geht über studieren und schieben das Pino mal in das Empfangsgebäude der Autostadt, kaum drinne schon der erste Anpfiff, was das sollte. Also verhandelt, das Pino durfte bleiben und wir habe uns mal umgesehen. Als wir das Pino dann unter die Weltkugel für ein Foto schieben wollten, fing die Dame am Empfang dann an zu hyperventilieren…wir sind dann mal gegangen.

Ein Cappu musste sein, das Pino abgestellt und dann wurde unser Gefährt stark bestaunt, tja ein Pino macht in so einer Umgebung dann doch mehr her wie win Golf oder Polo.

Gottseidank hatte gab es einen Lift auf die Brücke, das Pino passte sogar rein. Nur von der Brücke runter an den Kanal, da fehlte dann der Lift und das Pino musste die Treppen runter.

Die letzten Kilometer zu unserem  Hotel "Ludwig im Park" in Fallersleben flutschten dann von alleine.

Für das Pino eine eigene Garage, nach dem obligatorischen restaurieren der Stokerin und des Captains ging es nach kurzer Suche in die Gaststätte Brauhaus Fallersleben, wo wir  sehr gut gegessen haben.

Am Abend haben wir uns Fallersleben dann nochmal angesehen. Ein sehr schöner Ort mit schöner Altstadt, viele Leute in Trachten unterwegs. 
Grund war eine Erlebnis-Stadtführungen mit Theaterszenen, da werden Leute mit Stadtführer durch die Gegend gescheucht, hinter Häuserecken springen Kostümierte hervor und stellen dann historische Szenen nach. Angeboten wird dies vom  Denkmal- und Kulturverein Fallersleben gem. e.V.

Im dem großen Hotel waren dann die einzigen Gäste, ALLEINE im großen Hotel, so richtig mit Hausschlüsseln, gruselig war es schon.

Und dann ging es los: Im Team brach die Gastroenteritis, umgangssprachlich Magen-Darm-Grippe aus.

Innerhalb von 20 min wurden wir außer Gefecht gesetzt.

So endet ein ereignisreicher Tag nach

96 km, Gesamthöhe 1674m, durch die große Hitze, alles ziemlich ÜBEL.

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Datum: Sonntag, 18. Juli 2010 15:09
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