16.07.2010 Meyenburg – Havelberg (Elbe)

Nach einem mäßigen Frühstück in unserem Hotel ging es bei voller Sonne los.

Wie immer zuerst die Wasservorräte ergänzt und dann auf die B103 nach Süden.
Nach ca. 2 km dann den Abzweig nach Penzin genommen (die B103 hat keinen Radweg) , per Landstraße über Schmolde, Warnsdorf, Brügge (heißt wirklich so)  Rohlsdorf auf die A24 zu.

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Nichts
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Handy im nichts...

Die Überquerung der Autobahn erfolgte dann bei Kuckuk. Sonne satt, die Temperatur lag schon bei gefühlten 40 Grad.


Bisher sind wir durch die totale Pampa, sozusagen mal wieder durch das nichts gefahren. Erstaunlicherweise funktionieren aber die D1 und O2 Handy überall im 3G Modus.

 

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Pause
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Wieder nichts

Nach unserer “Äpfelchen Pause in der einzigen Bushaltestelle weit und breit bei Streckenthin (nur dort war Schatten) ging es dann nach Pritzwalk weiter.

Hinter Pritzwalk dann auf die B107 nach Mesendorf, weiter über Groß Woltersdorf Brünkendorf (mitten im Wald dann plötzlich ein Bahnhof – Brünkendorf – er gehört zu der Strecke des Prignitzer Kleinbahnmuseum Lindenberg e.V .

Hier fährt  “Der Pollo”  (heute natürlich nicht), eine Schmalspurbahn die vom Verein betrieben wird.

 

Weiter nach Lindberg, Krams, Beckenthin und Kunow.

Dann sollte es weiter nach  Schrepkow gehen, doch es fehlte mal wieder die Straße, sprich sie war eine Baustelle. Nach einigen ratlosen Minuten fragten wir einen Anwohner,der uns den Tipp gabt auf der B5 (ohne Radweg !!) 1 km zu fahren und dann einen Waldweg nach Schrepkow zu fahren.

Dann fing das Chaos an:

In Klein Leppin keine Beschilderung. Wieder eine Anwohnerin gefragt, die meinte es gebe einen Weg nach Klein Leppin.
Den Weg gab es auch, aber er bestand aus Treibsand, Auf der ADFC Karte war er als Radweg gekennzeichnet, wir glauben aber, da ist noch nie einer vom ADFC lang gefahren….

Genervt nach 2 Km im Sand schieben sind wir dann auf die B107 gefahren.
Natürlich ohne Radweg dann unter Lebensgefahr im LKW Verkehr bis Glöwen.
Ab hier gab es dann Gottseidank einen Radweg an der B107 bis Havelberg.

Nach bisher 200 km dann der Schock – der Elbradweg –  der Radweg gleicht einer Autobahn, die Stadt voller Radler.
In der Touriinfo dann eine Pension gefunden und erst einmal eingecheckt.

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Elb-Havel Pension

Die Elb-Havel Pension nennt sich zwar Villa,aber es  ist halt eine Pension. Für eine Nacht ok, da störte es auch nicht, das unter dem wandhängenden WC ein Holzbalken steckte, vielleicht hat hier einmal ein “kräftiger” Biker für ein Problem gesorgt. Das Pino konnten wir aber gut einschließen.

 

Nach gründlicher Restauration der Stokerin und des Captains ging es auf Stadtbesichtigung.

Gegessen beim Griechen am Rathaus.

Das Preis Leistungsverhältnis ist am Elberadweg eher suboptimal, hohe Nachfrage und geringes Angebot bestimmen den Preis.

Abends haben wir bei unserer Pension im Garten gesessen, lecker Rotwein getrunken und wurden von den Mücken aufgefressen, aber das merkt man sowieso erst am nächsten Tag.

Dann noch schnell das Netbook raus, UMTS geht auch hier rasend schnell und das Hotel in Magdeburg gebucht.

 

Gefahren sind wir heute 394 Höhenmeter, 78,7km bei gefühlten 40 Grad

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Datum: Freitag, 16. Juli 2010 18:36
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